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Pressemeldungen des LV Nordrhein-Westfalen

 


Heilpraktiker-Ausbildung in Theorie und Praxis - 22.11.07

Sie ist die älteste Heilpraktiker-Schule Nordrhein-Westfalens: Bereits 1951 drückten die ersten Kursteilnehmer die Schulbank in der Walter-Knäpper-Schule in Kettwig an der Ruhr. Seit 1974 befindet sich die Schule, die dem nordrhein-westfälischen Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) angeschlossen ist, in Bochum.

„Neben der Interessenvertretung sowie der Fort- und Weiterbildung unserer Mitglieder haben wir die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses zu unserer Hauptaufgabe gemacht“, betont der FDH-Landesvorsitzende Rainer Krumbiegel. Denn nur wer qualifiziert ausgebildet sei, könne Patienten gezielt und ganzheitlich behandeln.

Die Walter-Knäpper-Schule im ehemaligen Casino der Zeche Hannibal in der Dorstener Straße 415 verfügt denn auch über Unterrichtsräume mit audio-visueller Bildgebung, moderne technische Geräte, ein voll ausgestattetes Labor sowie WLAN-Hotspots zur kostenlosen Internetnutzung. Mehr als 30 berufs- und unterrichtserfahrene Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker bereiten die Kursteilnehmer auf ihr späteres Berufsleben vor. Auf dem Lehrplan stehen klassische medizinische Disziplinen wie Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie darauf aufbauend verschiedene alternative Diagnoseverfahren und Therapien der jahrhundertealten Natur- und Erfahrungsheilkunde. Dazu zählen zum Beispiel Augendiagnose und Physiognomie, Ausleitungsverfahren und Homöopathie, Chiropraktik und Traditionelle Chinesische Medizin, aber auch neuere Entwicklungen in der Ganzheitsmedizin wie die Sauerstoff-Ozon-Therapie oder die Cranio-Sakrale-Therapie.

Drittes „Standbein“ der mehrjährigen Ausbildung, die den Richtlinien des FDH entspricht, bildet der praktische Teil: Unter Anleitung der Dozenten werden die Diagnose- und Therapieformen geübt und in der schuleigenen Lehrpraxis angewendet. „Die hohe Zahl an Unterrichtsstunden garantiert unseren Schülerinnen und Schülern ein ausgewogenes Verhältnis der Bereiche klassische Medizin, Naturheilkunde und praktische Übungen“, so Rainer Krumbiegel. Darüber hinaus erhielten die Kursteilnehmer Antworten auf alle relevanten Fragen der Berufs- und Gesetzeskunde wie zum Beispiel die Frage nach den Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit. Ziel der Ausbildung an der Walter-Knäpper-Schule sei es, die Kursteilnehmer optimal auf die Überprüfung durch das Gesundheitsamt und ihren Beruf vorzubereiten. Dazu dienten auch die zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen des FDH-Landesverbandes, an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und sich über aktuelle Themen der Naturheilkunde infor-mieren können. Rainer Krumbiegel: „Die enge Anbindung an den Berufsverband ermöglicht einen permanenten und intensiven Austausch zwischen Ausbildung und Praxis.“
 
Die zwei- bis vierjährige Ausbildung zum Heilpraktiker an der Walter-Knäpper-Schule erfolgt in Form einer Tagesschule sowie ab 1. April erstmals auch berufsbegleitend an einem Abendkolleg.


Blutegel - 22.11.07

Blutegel-Therapie ist eine bewährte Alternative zu Schmerzmitteln und Cortikoiden

Die seit mehr als 2000 Jahren bekannte Blutegel-Therapie war in Europa bis Mitte des 20. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit geraten. Dann erlebte sie vor allem in der plastischen Chirurgie zur arteriellen Versorgung nach Replantationen von Gliedmaßen und Hautlappen sowie in der unfallchirurgischen Versorgung eine Renaissance. Doch auch bei der Behandlung von chronischen Gelenkerkrankungen hat sich der Einsatz von Blutegeln (Hirudo medicinalis) nach Angaben des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) erfolgreich bewährt.

Die Blutegel-Therapie ist ein so genanntes ausleitendes Heilverfahren, das entstaut und das Blut verdünnt. Dabei werden Giftstoffe und Stoffwechselschlacken aus dem menschlichen Körper geleitet. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrosen wird der Blutegel auf das zu behandelnde Gelenk aufgesetzt. Nach dem Biss, der nicht schmerzhaft ist, gibt der Egel seinen Speichel (Salvia) in die kleine Wunde ab. Das in der Salvia enthaltene Hirudin hemmt die Blutgerinnung und beschleunigt den Lymphstrom. Es hat antibiotische und antithrombotische Wirkung. Dadurch wirkt die Blutegel-Behandlung schmerzlindernd und entzündungshemmend. Rainer Krumbiegel (Münster), Vorsitzender des nordrhein-westfälischen FDH-Landesverbandes: "Gerade bei Arthrosen ist die natürliche Blutegel-Behandlung eine bewährte und erfolgreiche Alternative zum Einsatz von Schmerzmitteln und Cortikoiden." Das bestätige auch eine Vielzahl von positiv verifizierten Ergebnissen.

Pro Behandlung, die zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauert, werden bis zu acht Blutegel eingesetzt. Wichtig für den Therapieerfolg ist, dass die Wunde anschließend noch mehrere Stunden nachblutet. Die medizinisch verwendeten Blutegel, die etwa fünf Zentimeter lang sind, werden heute eigens für diesen Zweck gezüchtet. Früher waren sie auch in heimischen Gewässern weit verbreitet.


Allergie 2007 - 22.11.07

Allergien mit Naturheilkunde frühzeitig wirksam bekämpfen

Die Pollensaison ist bereits eröffnet: Aufgrund des extrem milden Winters sind schon jetzt Hasel- und Erlenpollen unterwegs. Bleiben frostige Temperaturen weiterhin aus, wird auch die Blüte von Birke, Weide und Co. Allergikern dieses Jahr früher als sonst zu schaffen machen.

Mit dem Pollenflug beginnt für viele Menschen eine Leidenszeit: Die Nase tropft oder ist trocken und verstopft, die Augen brennen und tränen. Nicht selten klagen Allergiker über Druckgefühl in den Nebenhöhlen sowie Kopfschmerzen und Müdigkeit.

„Der im Volksmund sogenannte ‚Heuschnupfen’ sollte unbedingt ernst genommen und behandelt werden“, rät der nordrhein-westfälische Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH). Denn wenn sich die Allergie erst auf Kehlkopf und Bronchien ausweite, bestehe die Gefahr einer allergischen Bronchitis oder gar von Asthma.

Daher empfehle es sich, möglichst schon vor Auftreten der ersten Symptome mit der Behandlung zu beginnen. Zu spät sei es dafür allerdings nie. Im Kampf gegen Allergien haben sich nach Angaben des FDH die klassische Homöopathie und Eigenblutbehandlungen, aber auch Akupunktur sowie die Bioresonanztherapie bewährt. Entscheidend bei der Wahl der geeigneten Therapie seien Befinden und Symptomatik des Patienten. „Eine gute heilpraktische Behandlung kann vielfach eine Therapie mit Hilfe chemischer Präparate ersetzen bzw. die Einnahmehäufigkeit zumindest deutlich verringern“, betont Rainer Krumbiegel. Nach Angaben des NRW-Landesvorsitzenden des FDH reiche es dann oft, chemische Nasensprays oder Kortikoide nur bei akuten Beschwerden und im Notfall einzusetzen.


Kontraste - 22.11.07

Nach der ARD-Sendung „Kontraste“:

FDH wehrt sich gegen eine Verunglimpfung der Heilpraktiker

Gegen eine generelle Verunglimpfung der Heilpraktiker hat sich der NRW-Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) Rainer Krumbiegel in einem Schreiben an die Intendantin des RBB Dagmar Reim verwahrt.

Der Sender war für einen Beitrag der ARD-Sendung „Kontraste“ verantwortlich, in dem über die auch aus Sicht des FDH absolut unakzeptablen und verantwortungslosen Praktiken von zwei Heilpraktikern berichtet worden ist. Krumbiegel betont in dem Brief, es sei richtig und notwendig, die Öffentlichkeit über derartige Missstände zu informieren, denn leider gebe es in jedem Beruf „schwarze Schafe“. Für die aber könnten nicht alle Heilpraktiker in „Sippenhaft“ genommen werden.

Die Berichterstattung sei jedoch darauf ausgerichtet gewesen, einen gesamten Berufsstand in Misskredit zu bringen und Millionen Patienten zu verunsichern, die sich ganz bewusst für bewährte naturheilkundliche Therapien und die ganzheitliche Behandlung durch qualifizierte Heilpraktiker entschieden haben, betont Krumbiegel.

Der Landesverband NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker stelle eine fortlaufende intensive Aus- und Wei-terbildung seiner Mitglieder sicher. Eine vorrangige Aufgabe sehe der FDH auch in der mehrjährigen Ausbildung eines qualifizierten Heilpraktiker-Nachwuchses in Theorie und Praxis, erklärt Krumbiegel. Dadurch sei gewährleistet, dass die an der Schule des FDH ausgebildeten qualifizierten Heilpraktiker fachlich kompetent und verantwortungsbewusst zum Wohle ihrer Patienten handelten und ihnen auch die Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit bewusst seien.


Bewegung - 22.11.07
Runter vom Sofa – raus an die frische Luft

„Wer sich auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig im Freien bewegt, kommt gesünder durch den Winter“, rät Rainer Krumbiegel, Vorsitzender des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Nordrhein-Westfalen.

Jede Bewegung an der frischen Luft aktiviere die Sauerstoffversorgung und verringere die Anfälligkeit für Infekte. Joggen, Rad fahren oder Walken bringe den Kreislauf in Schwung und stärke Knochen und Gelenke. Krumbiegel: „Für die, die es nicht gar so sportlich mögen, empfiehlt sich ein täglicher Spaziergang. Denn wer sich an der frischen Luft bewegt, kurbelt auch den Fettstoffwechsel an.“ Der „Winterspeck“ könne sich so gar nicht erst ansetzen.

Allerdings sollte man bei körperlicher Betätigung in kühler Witterung einige Regeln beachten. So helfe wärmende und schützende Kleidung die schmerzhaften Folgen einer Reizung und Unterkühlung der Bauch- und Rückenmuskulatur ebenso zu vermeiden wie Erkrankungen von Blase und Nieren. Wichtig sei es auch, in kalter Luft stets durch die Nase zu atmen, empfiehlt der Experte für Naturheilkunde. Dadurch werde die eingeatmete Luft erwärmt und das schone die Bronchien. Bei extrem niedrigen Temperaturen könne es dennoch zu Atemwegproblemen kommen. Deshalb sollte man bei tiefen Minusgraden besser vorübergehend auf intensive sportliche Aktivitäten im Freien verzichten und statt zu joggen lieber spazieren gehen. Das empfehle sich auch dann, wenn eine Erkältung „im Anflug“ sei, empfiehlt Krumbiegel.


Krebs - 22.11.07

Naturheilkunde kann Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern

Chemotherapie und Bestrahlungen sind wirksame Waffen im Kampf gegen den Krebs. Sie haben jedoch meist erhebliche Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Auch verändern sich die Schleimhäute und die Patienten leiden unter Depressionen und schweren Erschöpfungszuständen.

„Die Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlenbehandlung lassen sich durch eine begleitende naturheilkundliche Therapie deutlich lindern“, betont Rainer Krumbiegel. Nach Angaben des Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) stabilisieren Mistel- oder Thymuspräparate sowie Sauerstoffanwendungen die körpereigene Immunabwehr. Mit speziellen Naturheilverfahren ließen sich auch belastende Stoffe und „Abfallprodukte“, die sich in Organen, Geweben und Blutbahnen abgelagert haben, entdecken und ausleiten.

Der FDH-Vorsitzende empfiehlt zudem, den Heilungsprozess durch eine ausgewogene Ernährung, möglichst viel Bewegung und Entspannungstechniken zu fördern. Das bringe auch Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht. Rainer Krumbiegel: „Entscheidend ist jedoch, möglichst früh mit einer naturheilkundlichen Begleittherapie zu beginnen, um die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung spürbar reduzieren zu können.“


Naturheilkunde - 22.11.07

Immer mehr Patienten lassen sich von Heilpraktikern behandeln

Immer mehr Patienten in Nordrhein-Westfalen vertrauen auf naturheilkundliche Therapien und die ganzheitliche Diagnostik durch Heilpraktiker.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) in Bochum hat die Zahl der Patienten, die einen Heilpraktiker aufsuchen, im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Die Auswertung einer Umfrage, die die älteste Heilpraktiker-Organisation unter ihren Mitgliedern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat, hat ergeben, dass die Heilpraktiker-Praxen 2006 durchschnittlich acht Prozent mehr Patienten betreut haben als im Jahr zuvor. FDH-Landesvorsitzender Rainer Krumbiegel (Münster): „Damit hat sich der bereits in den Vorjahren zu beobachtende Trend zur naturheilkundlichen Therapie weiter verstärkt.“

Krumbiegel führt dies unter anderem auch auf die allgemeine wirtschaftliche Erholung zurück. Zudem würden die Kosten für eine Heilpraktiker-Behandlung von den privaten Krankenversicherungen und durch die Beihilfe erstattet. Nach Feststellung von Krumbiegel sind viele Patienten auch durch die Gesundheitsreform verunsichert, die vorsehe, dass ärztliche Leistungen eingeschränkt oder größere Zuzahlungen geleistet werden müssten.

 

 

 

Pressemeldungen des LV Baden-Württemberg

PRESSEMITTEILUNG
Baden-Baden, 22. März 2008


Bedeutender Heilpraktiker-Kongress am 29./30. März in Baden-Baden:
„Alter ist kein Krankheit“
Über 1.200 Heilpraktiker erwartet -: Zeit, Rat und individuelle Therapien für den Einzelnen statt schnellen Anti-Aging-Trends


Baden-Baden – Zu einem der ältesten und bedeutendsten deutschen Naturheilkunde-Kongresse am Wochenende nach Ostern in Baden-Baden treffen sich über 1.200 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Mediziner und Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zu Information, Diskussion und Erfahrungsaustausch. „Alter ist keine Krankheit“ ist das Leitthema des Baden-Badener Kongresses am 29. und 30. März, der in diesem Jahr zum 41. Mal vom Landesverband Baden-Württemberg des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker veranstaltet wird. Die Veranstaltung wird von der bisher größten Industrieausstellung mit rund 150 Firmen begleitet. Eingeleitet wird das Kongresswochenende bereits am Freitagabend mit einem öffentlichen Vortrag der bekannten Berliner Heilpraktikerin Carola Ade-Sellin zum Thema „Mehr Lebensqualität mit Naturheilkunde“ (28. März, 19.30 Uhr im Kongresshaus, Eintritt frei).

„Sensibel begleiten, ganzheitlich betreuen“

„Schon sehr lange vor der derzeit angesagten Anti-Aging-Bewegung mit ihren vielen nützlichen Tipps, teilweise entbehrlichen sowie manchmal leider auch schädlichen Empfehlungen und Produkten hat sich die Naturheilkunde mit dem Thema „Lebensqualität im Alter befasst“, sagt Dietmar Falkenberg, 1. Vorsitzender des Heilpraktiker-Landesverbandes und Ausrichter des Kongresses in Baden-Baden: „Dabei standen und stehen nicht teure Kosmetik- und Pharma-Produkte oder auf den ersten Blick überzeugend klingende Formeln aus Wellness, Coaching, Lifestyle oder Design im Mittelpunkt unseres Handelns, sondern der einzelne Mensch mit der jeweils eigenen Lebenseinstellung sowie seiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit.“ Dabei gelte es, so Falkenberg weiter, die Menschen beim Älter werden und beim Alt sein sensibel zu begleiten und ganzheitlich zu betreuen.

Der Baden-Badener Kongress will in 52 Vorträgen, Seminaren und Workshops mit 40 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland zeigen, welche neuen und erprobten Möglichkeiten und Therapiemethoden die Naturheilkunde bietet, um die Abwehr- und Lebenskräfte des Menschen – gerade auch im Alter – zu stärken. Damit könne eine Form der Krankheitsvorbeugung geschaffen werden, die den Menschen in Zeiten höherer Lebenserwartung zugute kommt, die dadurch aber auch angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen einen Beitrag zur Kostensenkung leisten kann.

Medizinisches Wissen und tiefes Verständnis notwendig

So diskutieren die Heilpraktiker auf ihrem Kongress in Baden-Baden unter anderem die Themen „Ganzheitliche Schmerz- und Konstitutionstherapie“, „Alterungsprozess aus Sicht der der Anthroposophie“, „Alterungsprozesse und Medizinalpilze“, „Ohrakupunktur bei altersbedingten Erkrankungen“ oder „Gesund alt werden mit chinesischer Medizin“.

Heilpraktiker sehen es als ihre „selbstverständliche Pflicht“ an, mit dem ganzheitlichen Ansatz ihrer Diagnose- und Therapiemethoden und dem seit Generationen unverändert gültigen Berufsethos die hilfesuchenden Patientinnen und Patienten „dort abzuholen, wo sie stehen und mit ihnen gemeinsam ein individuelles Konzept zur Vorbeugung, Linderung und Heilung ihrer Beschwerden zu erarbeiten“.

„Das erfordert“, so erklärt Dietmar Falkenberg, „ein ebenso fundiertes medizinisches Wissen, wie auch ein tiefes Verständnis für psycho-soziale Problemstellungen und Lösungswege und natürlich umfassende Kenntnisse der über Jahrhunderte gewachsenen und bewährten Therapiesysteme der Naturheilkunde und Biologischen Medizin“.

Annähernd bewerten und beurteilen kann man nach Ansicht der Heilpraktiker die zahlreichen, bei jedem Menschen ganz individuellen Einflussfaktoren auf Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit nur dann, wenn Lebensführung, Lebenseinstellung, Wertvorstellungen, Wünsche und Ziele jedes Einzelnen in Diagnose und Therapie mit einbezogen werden.

„Auf die Sorgen und Nöte eingehen“

Kaum jemand außer den Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern habe in unserer hektischen, profit- und leistungsorientierten, multimedialen und rastlosen Epoche noch die Zeit, sich mit solchen Fragen ernsthaft auseinander zu setzen und auf die Sorgen und Nöte des einzelnen Individuums einzugehen.

„Altern ist keine Krankheit“, sondern ein ganz natürlicher Prozess, den es zu akzeptieren, zu begleiten und sinnvoll zu nutzen gelte. Der Heilpraktiker-Kongress 2008 will aus den langjährigen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen „zu diesen vielleicht menschlichsten aller Aufgabenstellungen“ einen wichtigen Beitrag leisten.



Dietmar Falkenberg, 1. Vorsitzender des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Baden-Württemberg: „Krankheitsvorsorge und die ganzheitliche Begleitung im natürlichen Alterungsprozess zählt zu den menschlichsten aller Aufgabenstellungen“. Am Wochenende 29./30. März findet in Baden-Baden der 41. Heilpraktiker-Kongress unter dem Motto „Alter ist keine Krankheit“ statt.


 

 

 

 


„Mehr Lebensqualität mit Naturheilkunde“ ist das Thema des öffentlichen Vortrags der bekannten Berliner Heilpraktikerin Carola Ade-Sellin am Freitag, 28. März, 19.30 Uhr im Kongresshaus Baden-Baden (Eintritt frei), mit dem der 41. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden eröffnet wird.

 

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG
Baden-Baden, 31. März 2008


Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden:
„Schluss mit Patienten-Bevormundung“
Heilpraktiker warnen vor Vereinheitlichung des Gesundheitswesens auf der Basis einer gleich schlechten, standardisierten Leistung für Alle

Baden-Baden – Die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker wehren sich entschieden gegen eine Bevormundung der Patienten, wie sie unter dem Deckmantel des „sogenannten Patientenschutzes“ durch die Gesundheitsreformen seit Jahren immer stärker praktiziert werde. Dies machte Dietmar Falkenberg, der 1. Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Baden-Württemberg, beim 41. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden deutlich. Mit über 1.300 Teilnehmern sowie mit großer Beachtung von Politik und Verbänden verzeichnete der am Sonntag zu Ende gegangene Kongress, der als einer der ältesten und bedeutendsten Naturheilkunde-Kongresse in Deutschland gilt, ein Rekordergebnis.

„Entwicklung ist schlimm genug“

Falkenberg bezeichnete die zurück liegende Entwicklung in dieser Richtung „als schlimm genug“: Die Vielfalt des Angebotes für die Patienten sei in großem Umfang verringert worden, ohne dass dadurch auch nur ein einziger Euro eingespart, geschweige denn eine bessere Versorgung erreicht worden sei. „Wir wollen auf keinen Fall eine Vereinheitlichung des Gesundheitswesens auf der Basis einer gleich schlechten, standardisierten Leistung für Alle“, sagte der Landesverbands-Vorsitzende weiter.

„Bei aller Liebe zur Qualitätssicherung und der Sammlung und Auswertung von Erfahrungen“ wehren sich die Heilpraktiker nach den Worten Dietmar Falkenbergs, „gegen einschränkende Versuche der Standardisierung und Normierung, oder gar der Rationierung der Leistungen, wie sie etwa im System der gesetzlichen Krankenversicherungen seit Jahren praktiziert wird“.

An den Erfordernissen
der Patienten orientieren

Man brauche keine „pseudo-wissenschaftliche Bewertung und Reglementierung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten“, sondern – wie seit Jahren gefordert – „ein optimal angepasstes und erfahrungsoffenes Spektrum an Diagnose- und Therapiemethoden, das sich ausschließlich an den Erfordernissen der Patientinnen und Patienten orientiert und damit letzten Endes nicht nur erfolgreicher ist, sondern auf Dauer auch dabei hilft Kosten zu sparen, Ressourcen zu schonen und weiteren Erkrankungen vorzubeugen.“

Unter dem diesjährigen Leitthema „Alter ist keine Krankheit“ bot der Baden-Badener Heilpraktiker-Kongress in mehr als 50 Vorträgen, Seminaren und Workshops Erfahrungsaustausch, Information und Diskussion. Unter den Teilnehmern waren auch der Präsident der Naturärzte-Vereinigung der Schweiz, Christian Vogel, und der bekannte Schweizer Naturarzt Natale Ferronato, der bereits seit mehr als 15 Jahren als Referent bei den Fortbildungen des Landesverbandes engagiert ist. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Pathophysiognomie - der Diagnostik auf Grund von Hautveränderungen im Gesicht - wurde Ferronato zum Ehrenmitglied des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Baden-Württemberg ernannt.

„Es muss Schluss sein mit der Bevormundung der Patienten durch die Politik!“ Beim 41. Heilpraktiker-Kongress am vergangenen Wochenende in Baden-Baden forderte Dietmar Falkenberg, 1. Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Baden-Württemberg, „ein optimal angepasstes und erfahrungsoffenes Spektrum an Diagnose- und Therapiemethoden, das sich ausschließlich an den Erfordernissen der Patientinnen und Patienten orientiert.“

 

 

 

 


Mit über 1.300 Teilnehmer und großem Interesse aus Politik, Verbänden und Industrie ging der 41. Heilpraktiker-Kongress am vergangenen Wochenende in Baden-Baden zu Ende.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

 

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